Luther weckt die Kirche auf
Geleitwort zum Jahresthema 2017 von Bischof Hans-Jörg Voigt D.D.

Die Jahre der Vorbereitung auf das Reformationsgedenken gehen zu Ende und damit kommt auch der geistliche Weg an sein Ziel, den wir als Kirche miteinander gegangen sind. Nicht auf die Person Luthers, sondern auf die zentralen Inhalte des lutherischen Bekenntnisses wollten wir aufmerksam machen. Deshalb standen zentrale Themen wie Taufe, Beichte, Abendmahl oder das Wort Gottes im Mittelpunkt und nicht der Mensch Martin Luther. 

 Auf einen Kirchenkaffee mit Achim Behrens, Professor für das Alte Testament an der Lutherischen Theologischen Hochschule Oberursel. Ein Interview von Gabriele Kiunke

Ein Beitrag von Prof. Dr. Christoph Barnbrock von der Lutherischen Theologischen Hochschule der SELK in Oberursel über das Wesen der Kirche.

Der Ideenwettbewerb für  Projekte gelingender Gemeindearbeit war ein voller Erfolg. Das zeigen nicht nur die Preisträgerprojekte – nachmachen ist ausdrücklich erwünscht.

Eine Gemeinde von 100 Gliedern dürfte mindestens 90 begabte Leute haben, und der Rest kann noch nicht oder nicht mehr.

Eine Predigt entsteht nicht nur am Schreibtisch des Pfarrers. Sie entsteht vor allem auch im Kopf des Zuhörenden.

Als eine Folge-Aktion der Jubiläumsfeiern in Dresden wurde in einem Generationen-übergreifenden Abend überlegt wo die Gemeinde ihre Schwerpunkte setzen möchte. Eine der vielen Punkte war, den Horizont der Gemeinde gesamtkirchlich zu weiten, und zwar mit Gemeindebesuchen.

Christen aus der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche geben Antwort auf die Frage, ob und warum ihnen die Gemeinde wichtig ist.

Christen sollen mit allen Menschen Frieden haben. Jedenfalls, wenn’s möglich ist und soviel es an ihnen liegt, heißt es im Römerbrief. Aber in Gemeinden kommt es immer wieder zu Konflikten. Wie findet man dann wieder heraus? Den Mund halten um des lieben Friedens willen oder doch tüchtig streiten?

In der Gemeinde gemeinsam die Bibel lesen

„Sie werden lachen die Bibel“, soll der Dichter Berthold Brecht auf die Frage geantwortet haben, welches denn sein Lieblingsbuch sei. Ausgerechnet Bert Brecht, der Dichter der Arbeiter- und Bauernklasse, in dessen Weltbild Gott eigentlich nicht vorgesehen war. Aber auch er las in der Bibel, hatte die Sprachgewalt und die Tiefe des Buches der Bücher gespürt.